Neuanfang im natürlichen Rhythmus: Stress bewältigen im neuen Jahr
- Alicia Janine Gresele

- vor 4 Tagen
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 3 Tagen

Frohes Neues! – Jetzt erst?
Ja. Genau. Bewusst jetzt erst.
Nicht alles muss am 1. Januar beginnen.
Und nichts ist verloren, nur weil es nicht sofort perfekt losging.
Genau darum geht es heute.
Wie war dein erster Monat im neuen Jahr?
Hast du dir Neujahrsvorsätze gemacht?
Fühlst du dich vielleicht schon unter Druck, weil noch nichts so richtig funktioniert, wie du es dir vorgenommen hast?
Wenn ja: Du bist nicht allein.
Da ich im Dezember meine Bachelorarbeit abgegeben (und bestanden!) habe - komme ich gerade aus einer extrem stressigen Zeit.
So intensiv und anstrengend diese Zeit auch war: ich habe sehr viel über mich selbst gelernt.
Mein größter Lernprozess hatte nichts mit den fachlichen Inhalten zu tun – sondern mit meinem persönlichem Umgang mit Stress.
Mein Neujahrsvorsatz lautet daher ganz bewusst:
Mach dir weniger Stress!
Das hat mich dazu inspiriert, meinen ersten Blog und Newsletter dieses Jahres genau über dieses Thema zu schreiben!
Was dich erwartet:
Umgang mit Stress: Stress reduzieren
Stress ist zu 99% selbst gemacht.
Vielleicht denkst du jetzt:
„Schön wär’s – aber mein Stress kommt von außen.“
Ja - äußere Umstände spielen eine Rolle.
Aber was unseren Körper wirklich in Stress versetzt, ist unsere Reaktion auf das, was passiert.
“Weniger Stress beginnt nicht mit besseren Plänen, sondern mit einem anderen Umgang mit uns selbst.”
Ich persönlich neige zum Perfektionismus.
Gerade bei Themen, die mir wichtig sind, will ich alles richtig gut machen.
Das sorgt aber oft dafür, dass ich mich verkrampfe, mich an Kleinigkeiten aufhänge und mich selbst enorm unter Druck setze.
Das Paradoxe daran:
Ich arbeite viel besser, wenn ich entspannt bin!
Deshalb habe ich beschlossen, bewusst gegenzusteuern.
Angefangen hier.
Dieser Artikel wird nicht perfekt werden - aber echt.
Neujahr ≠ Neuanfang im neuen Jahr
Ich mag den Jahreswechsel.
Er fühlt sich wie ein universeller Reset an.
Eine Zeit für Reflexion und Neuorientierung.
Doch dieses Jahr war ich noch nicht soweit.
Normalerweise hätte ich mich allein deswegen wieder gestresst.
Ziele müssen alle schon definiert, Routinen geplant, Vorsätze verfasst, Wohnung gesäubert, Arbeit vorbereitet und Trainingsplan aufgestellt sein. Alle neuen Gewohnheiten bitte ab dem 1. Januar täglich durchziehen.
Doch dann kam der Perspektivwechsel, der mir innere Ruhe verschafft hat: Der natürliche Rhythmus.
Der Perspektivwechsel: Der natürliche Rhythmus

Winter ist keine Hochleistungsphase
Winter ist Rückzug. Regeneration. Reflexion.
Die Tage sind kürzer.
Die Nächte länger.
Unser Schlafbedürfnis steigt.
Sonnenuntergang und Sonnenaufgang beeinflussen unseren Hormonhaushalt – ganz automatisch.
Zu dieser Zeit weniger Energie zu haben ist kein persönlicher Fehler, sondern biologisch absolut sinnvoll.
Der Körper geht in einen Sparmodus, sammelt Kräfte und schützt sich. Die winterliche Regeneration.
Früher war das überlebensnotwendig. Heute ignorieren wir dieses Signal oft – und verlangen trotzdem Höchstleistung.
Stress ist nicht dein Feind - fehlende Regeneration schon
Wichtig ist dabei eines:
Stress an sich ist nichts Negatives.
Ganz im Gegenteil!
Die Stressreaktion unseres Körpers ist ein überlebensnotwendiger Mechanismus.

Biologisch gesehen hilft sie uns, einen Löwenangriff zu überleben.
Sie schärft unsere Sinne, mobilisiert Energie, macht uns leistungsfähig und lässt uns lange durchhalten – eine echte Superkraft.
Heutzutage kämpfen wir nicht mehr mit Löwen.
Aber mit Terminen, Erwartungen, Vergleich und Dauererreichbarkeit.
Auch wenn meistens nicht direkt unser Überleben davon abhängt: Die körperliche Reaktion ist immer noch dieselbe.
Nach jedem “Kampf”, braucht der Körper Regeneration.
Erst in der Erholungsphase repariert dein Körper sich selbst und wird stärker - nicht im Kampf selbst.
Um auf den nächsten Kampf besser vorbereitet zu sein, wird dieser leistungsfähiger als je zuvor.
Fehlt diese Regeneration jedoch, nimmt unsere Kraft Stück für Stück ab.
Das gilt sowohl für die körperlicher als auch unsere mentale Gesundheit.
Wir müssen also unsere Wege finden, wie wir damit umgehen können.
Stress abbauen im Alltag
Ein großer Wendepunkt für mich war, bewusst zu verstehen:
Was stress mich wirklich?
Was gibt mir Energie zurück?
Herauszufinden, welche Aktivitäten mir Energie zurück geben und mich aufladen können, hat für mich einen riesigen Unterschied gemacht.
Übung für Stressabbau: Energietankstellen
Ich habe mir einfach ein kleinen Notizzettel genommen und meine “Energietankstellen” aufgeschrieben.
Erst waren es nur ein paar –doch dann fielen mir immer mehr ein.
Mach das ruhig auch mal!
Beispiele von meinen Energietankstellen:
Kurzes Schläfchen
Yoga & Tanzen
Kuscheln & Küsschen
Kleiner Spaziergang
Jazz-Musik
Kaminfeuer
…
Schon beim Lesen meiner Liste, entspannt sich ein Teil von mir. <3
Ich hoffe, dass dir diese Übung genauso hilft wie mir - lass es mich unbedingt wissen!
(Teile auch gerne deine Liste, wenn du magst!)
Neues Jahr - neuer Fokus: Tipps für Neujahrsvorsätze
Was ich mit all dem sagen möchte:
Vorsätze müssen nicht sofort funktionieren.
Sie dürfen sich entwickeln.
Wir brauchen keine “Alles-oder-Nichts”- Mentalität.
Keinen radikaler Neuanfang, sondern Vertiefung und Optimierung
Progress > Perfection
Dieses Jahr darf sich echter anfühlen.
Ruhiger. Weniger Perfekt.
Trust the process.
Meine Einladung an dich
Ich lade dich ein, mit mir auf eine Reise zu gehen.
Eine Reise zur besten Version deines Selbst.
Ruhiger. Bewusster. Fokussierter.
Ich selbst lerne jeden Tag dazu - und teile mein meine Erfahrungen, Gedanken und Wissen hier.
“You never stop being a student”
Mir sind wissenschaftliche Fundierung und korrekte Informationen sehr wichtig. Natürlich leben wir in einer sich ständig wandelnden Zeit und auch die Forschungsergebnisse können sich ändern. Ich gebe mein Bestes euch immer auf dem aktuellen Forschungsstand zu halten und meine Informationen wissenschaftlich fundiert und trotzdem verständlich zu vermitteln.
DU BIST DRAN!
Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn auch du deine individuellen Ansichten, Wissen und Meinungen mit uns teilst!
So können wir gemeinsam eine Community schaffen, die sich gegenseitig unterstützt. <3
Bis dahin, Kuss!
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